Veranstaltungen - Rückblick 2017/2018


Diözesantag 21.10.2017: Beim Diözesantag der Katholischen Männerbewegung stand die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle im Zentrum. Festredner Dr. Christoph Etzlstorfer referierte darüber, wie es trotz Rückschlägen und Krisen gelingen kann, ein erfülltes Männerleben zu leben. Diözesanobmann DI Bernhard Steiner ging in den Erklärungen der KMB auf die Eckpunkte eines Lebens in Fülle ein. Ermutigung für die KMB kam von LR Max Hiegelsberger und Pastoralamtsdirektorin Gabi Eder-Cakl.

 

Wie Abraham sind wir als Katholische Männerbewegung mit den Themen Ehrenamt, Demokratie, Solidargesellschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Lebensschutz, Religion und Väter unterwegs, auf die am Diözesantag eingegangen wurde. Leiten lassen wir uns dabei von der Verheißung eines Lebens in Fülle, das unteilbar für alle Menschen gilt.

Beim stimmungsvollen Abschlussgottesdienst mit Bischofsvikar Willi Vieböck wurde unser Männerleben in Gottes Hand gelegt.


"Abraham" - Bibelarbeit (Bibliolog) für Männer 14.11.2017: Unter der Leitung von Hannes Hofer befassten wir uns mit der Gestalt Abrahams, dem Urvater biblischen Glaubens. Anhand von Texten und dazu passenden Bibelstellen erarbeiteten wir mögliche Sichtweisen von Abraham und jene seiner Begleiter. Dabei wurde auch auf seine Schattenseiten, seine Fehler und Irrtümer sowie seine Wanderschaft eingegangen, die nicht zuletzt auch mit unserem eigenen Schatten und unseren Lebenserfahrungen in Berührung kamen. Mit neuen und interessanten Erkenntnissen beendeten wir diesen interessanten Abend.


Laternenwanderung 15.12.2017: Gemeinsam mit der kfb St. Florian fand diese schon traditionelle und beliebte Veranstaltung wieder Anklang bei den Mitgliederinnen und Mitgliedern. Nach einer besinnlichen Runde mit kurzen Andachten bei Kapellen im Nahbereich unseres Stifts gab es heiße Getränke und eine Stärkung im Seniorentreff. 


SEI SO FREI - Messe 17.12.2017: Im Rahmen der entwicklungspolitischen Aktion SEI SO FREI der Kath. Männerbewegung gestaltete die KMB St. Florian die 8 Uhr Messe und bat die Gläubigen um Unterstützung. Der "Stern der Hoffnung" leuchtete am 3. Adventsonntag für die Schülerinnen und Schüler der Volksschule Kyogha im Bezirk Kasese im Westen Ugandas. Die Schule ist heillos überfüllt und einsturzgefährdet. SEI SO FREI will 7 neue Klassen bauen und die dringend nötigten Möbel anschaffen, damit die Kinder nicht auf dem Lehmboden sitzen müssen. Diese Veränderungen werden ihren Schulerfolg und ihre Chancen auf ein gutes Leben verbessern. Begleitet wurde die Messe vom KMB-Chor.


Waldadvent 22.12.2017: Erstmals wanderte die KMB in St. Florian mit Kindern, deren Vätern, Familien und Angehörigen in der Nacht als Einstimmung auf das Weihnachts-fest. Geschichten von Waggerl (worüber das Christkind lachen musste...) und die 4 Lichter des Hirten Simon erzählten von der Sorge und Suche nach einem verlorenen Schaf und dem kleinen Hirten, der dabei viele schwierige Situationen meisterte, weil er Menschen oder Tieren das Licht brachte und ihre Welt erhellte. Eine tolle Einstimmung auf das Weihnachtsfest war der Tenor der Teilnehmer. Gerade Kinder sind in dieser Zeit der Erwartung schon sehr aufgeregt und da tut es gut, einen Spaziergang im Wald mit Geschichten zu erleben, Lieder zu singen und sich dabei von der Faszination der Fackellichter oder Laternen begleiten zu lassen. Ca. 30 Kinder, Eltern, Großeltern lauschten nach der Wald-Adventstimmung den Jagdhornbläsern und genossen die, von den Jägern zubereiteten Rehbratwürstel, die zu dieser Zeit den Adventtreffpunkt am Marktplatz gestalteten. Danke den Jägern für den Gratiskinderpunsch.

 

Danke an Klaus und Stephan für die Vorbereitung.

Text: Hannes Hofer


Wein und Käseverkostung 17.1.2018:

Gustieren im Genussland. Seit biblischen Zeiten zählen Wein und Käse zu den Genuss- und Nahrungsmitteln. Beim Wein spiele nicht den starken Mann......, beim Weingelage tadle den Nächsten nicht, verachte ihn nicht wegen seiner Heiterkeit...... (Jesus Sirach 31, 25 f). Mit diesen Worten stimmte uns Pfarrer Rupert Baumgartner auf den Weingenuss ein. 

17 Weine aus Österreich und dazu überwiegend österreichischen Käse in Harmonie oder Dissonanz, Stefan Illwitzer (Sommelier Österreich) verstand es, unsere Geschmackssensoren zu schärfen. Spannend war, dass einige Käse mit bestimmten Weinen  besonders harmonierten und mit anderen Weinen uns wenig begeisterten. Je ausgeprägter die Intensität des Käses, desto intensiver muss die Aromatik des Weines sein. Bitterstoffe im Käse addieren sich mit Säure zu einem unangenehmen Geschmack. Der Einblick in die Harmonielehre war eine interessante Ergänzung zu unserer Sensorik. 27 Männer und Frauen waren von der  tollen Geschmacks-kombination österreichischer Wein und Käsespezialitäten begeistert. Genuss verbindet, daher freuten wir uns, dass neben den KMB Mitgliedern auch viele Genussfreunde dabei waren. Dank der tollen Präsentation von Stefan Illwitzer und der Unterlagen können wir unsere persönlichen Vorlieben weiterentwickeln. Wer nicht genießt, ist ungenießbar, daher wundert es nicht, dass dieser Abend erst zu später Stunde endete.

 

Text: Hannes Hofer,  Foto: Franz Atzlinger


Kegelabend 25.1.2018: Einige Männer trafen sich im Gasthaus Schöringhumer in Hargelsberg zu einem gemütlichen Kegelabend. Die Sieger konnten sich über ein Freigetränk freuen. Es war eine tolle Veranstaltung und ein gelungener Abend.

Text und Bild: Franz Atzlinger


Männerrunde 15.2.2018: "Im Glauben das Leben gelingen lassen",  war das Thema dieser Veranstaltung mit Stiftspfarrer Dechant Werner Grad. Leben in Fülle, gelingendes Leben - was bedeutet das für mich persönlich? Es entstanden interessante Gespräche, in denen uns Pfarrer Grad sehr gut auf das Wesentliche des Glaubens hinführte. 

Text und Bild: Franz Atzlinger 


Männertag - Referat "Leben in Fülle" mit Dr. Christoph Freudenthaler 4.3.2018:

Das Referat umfasste im Wesentlichen 3 Ebenen, die auf ein gutes, gelingendes Leben im biblischen Sinn (die ganze Erde betreffend) abzielte und somit den Reiz des Christentums ausmachen. Das Wort „Liebe“ spielt in allen Ebenen schwerpunktmäßig eine bedeutende Rolle. Die persönliche Ebene reflektiert vor allem auf die Herausforderungen des Alltags, die für mich persönlich für ein gelingendes Leben maßgeblich sind. Schlagworte sind Arbeit, Glück, Lebenssinn, Lebensaufgabe und auch, dass ich am Ende meines Erdendaseins dankbar auf etwas zurückblicken kann und das Gelungene wahrnehme. Wichtig ist auch meine Beziehung zum liebenden Gott und je älter ich werde, desto mehr sehne ich mich nach Stille. Die soziale Ebene bezieht sich auf das Glück der anderen Menschen und auf die zwischenmenschlichen Beziehungen (Familie, Freunde, Kollegen). Wir brauchen gute, tragfähige Beziehungen, um in Fülle leben zu können. Die Liebe ist das, was über den Tod hinaus bleibt. Auch das Flüchtlingsthema und „Sei so frei“ fallen unter diesen Bereich. Die Haltung der Liebe hat sehr viele Gesichter (Familie, Kranke besuchen, Besuche im Altenheim usw.). Ein sinnerfülltes Leben wird von sinnerfüllten Tätigkeiten begleitet. Auch das Ehrenamt gehört hier erwähnt. Die politische Ebene hat viele Gesichter, täglich sehen wir im TV schreckliche Bilder von Kriegen, Katastrophen und Hungersnöten, die uns sehr bewegen. 800 Millionen Menschen hungern, die Welt gibt 30 Milliarden Dollar für die Hungernden aus, aber 1,8 Billionen Dollar für die Rüstung. Reflektierend auf die Liebe las der Referent aus dem ersten Brief an die Korinther das Kapitel 13 (1 Kor. 13,1-8).

Text: Wolfgang Pressl


Nachtdurchwanderung 30.3.2018: Gemeinsam  gehen, miteinander reden und schweigen, eine Nacht durchwandern ..... Erstmalig organisiert von der KMB des Dekanates Enns-Lorch trafen sich über 50 Gehfreudige aus 16 Gemeinden. aus allen Vierteln Oberösterreichs, um den Weg von der Finsternis zum Licht zu suchen - vom Karfreitag zum Ostersamstag. Unterbrochen durch Themenstationen marschierte die Truppe vom Stift St. Florian über Ansfelden, Nettingsdorf, Nöstlbach, Neuhofen und St. Michael nach St. Marien. Nach 25 km Wegstrecke erwartete die Marschierer dort ein Lagerfeuer und ein herzhaftes Frühstück. Stationen wurden beim "Auge Gottes" im Wald zwischen St. Florian und Ansfelden, beim alten Sender, oberhalb der Papierfabrik Nettingsdorf, bei der Kremswehr in Nöstlbach und der Ursprungskirche St. Michael gehalten. Texte luden zum Nachdenken ein und gaben Impulse für den Weg. Eine Wegstrecke gingen wir schweigend und dadurch konnten die Geräusche und die Natur intensiver wahrgenommen werden. Auf der letzten Wegstrecke erlebten wir das Erwachen der Natur und den morgendlichen Gesang der Vögel, um uns dann bei einem guten Frühstück zu stärken. Viele Teilnehmer waren erfahrene Pilger, aber für die Meisten war das Gehen in der Nacht und die damit verbundenen neuen Eindrücke ein besonderes Erlebnis. Die Vollmondwanderung hat bei allen Teilnehmern Spuren hinterlassen. Es blieben Eindrücke des gemeinsamen Weges und das Aushalten von so mancher Anstrengung wurde durch das Erreichen des Zieles belohnt.